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Maple Leafs everywhere

Hallo zurueck... Jetzt bin ich schon ueber zwei Monate hier und die Zeit verging ziemlich schnell.
An die Schule hab ich mich ziemlich schnell gewoehnt, auch wenns ziemlich anders ist als zu Hause. Schule startet hier ja erst um 9:10 Uhr, das heisst, man ist eher ausgeschlafen als um halb acht morgens. Dann wird hier Uniform getragen, weil katholische Schule, also mus man sich wenigstens nicht mehr um irgendwelche Klamotten sorgen, Mal abgesehen davon, dass ich meistens nicht vor sechs nach Hause komme und dann nicht noch extra was anderes anziehe, denn: so schlecht und unkomfortabel ist die Uniform echt nicht.
Naja, mein Schulalltag sieht ungefaehr so aus: sieben Uhr aufstehen, da Brett sowieso alles wachmacht, wenn er aufsteht. Um halb neun kommt der Schulbus, also verlasse ich ca. fuenf Minuten her das Haus, um rechtzeitig da zu sein. Ich bin ungefaehr 20 im Bus, wo ich eine von meinen Freundinnen (Kristine) treffe. Sobald wir an der Schule sind, gehts erstmal zum Locker, wo saemtliches Zeug verstaut wird. Meistens bleibt noch ein bisschen Zeit zum Quatschen mit Freunde, bevor es in die Klassenraeume geht. Die Stunde beginnt mit der canadischen Nationalhymne, dann gibts ein Morgengebet (nicht vergessen, katholische High School!!) und zum Abschluss kommen die Morningannouncements, also alles, was so waehrend des Tages an Meetings, Sport und anderem ansteht.
Mittagspause ist von 11:55 bis 12:50 Uhr, Unterricht endet um 3:30. Ein langer Tag also, wenn man bedenkt, dass wir hier nur 4 Faecher pro Halbjahr haben.
Am 14. Februar war in Ottawa das Orientation Meeting fuer alle Neuakoemmlinge von EF. Das waren 6 Maedels, gleich drei von denen sind aus Australien gewesen. Die anderen beiden Maedchen waren aus Oesterreich und Brasilien. Anschliessend sind Liz und Brett nach Florida zu den Grosseltern geflogen und Joseph (der Exchange Coordinator) hat mich zu Liz' Schwester Ellen gebracht, wo ich dann eine Woche geblieben bin. Deren Sohn Kyle ist auch auf St Joe's und einer von den Leuten, die jeder mag. Und natuerlich Hockeyspieler, was sonst. Die Woche bei denen war wirklich lustig, die haben einfach einen ganz anderen Lebensstil als Liz, naja, haengt natuerlich auch damit zusammen, dass sie keinen neunjaehrigen Teufel in ihrem Haus rumlaufen haben. Jeden Abend Tischtennis oder Hockey oder irgendein anderer Sport. Juchhu!! ^^
Jedenfalls haben die drei beschlossen, dass sie mich regelmaessig hin und wieder mal einladen werden, um mir von Brett eine Pause zu geben. Nett von denen xD Bis jetzt bin ich auch bei den meisten Hockeygames von Kyle dabeigewesen, macht mehr Spass, einem 15-jaehrigen zuzuschauen, als einem 9-jaehrigen.
In der Zwischenzeit sind Pim, Erina, Kristine und ich dem Promcommittee beigetreten und Pim, Erina und ich gehen Dienstag zu den Badmintontryouts fuer das Schulteam. Sport und Teamgeist wird an unserer Schule riesengross geschrieben und es ist auch nicht ganz ohne Verantwortung, ein "Panther" zu werden.
Letzte Woche war Marchbreak, eine Woche frei =) Dienstag und Mittwoch war ich in Ottawa und hab Teresa besucht, das Maedchen aus Oesterreich. Wir hatten ziemlich viel Spass zusammen, haben natuerlich ein bisschen Sightseeing gemacht, immerhin ist Ottawa die Hauptstadt von Canada und sind dann in der Shoppingmall Rideau-Centre gewesen. Wir haben bestimmt eine halbe Stunde gebraucht, um die Bushaltestelle zu finden... Naja, jedenfalls hat Teresa aus mir eine echte "Canadierin" gemacht: wir haben Beavertail gegessen, ein echt canadisches Gebaeck, das man mit so ungefaehr jedem Geschmack essen kann, den man sich vorstellen kann.
Tja, heute ist der letzte Ferientag, morgen geht die Schule wieder los und dann... mal schaun... Im Mai gehts fuer ein Wochenende nach New York, das Wochenende vorher ist Prom und zwei Wochenenden vorher ist das St. Joseph's Concert. Tja.. soviel zum Alltag hier. Mittlerweile hab ich eine Leidenschaft fuer Hockey entdeckt, neues Sportteam: Toronto Maple Leaves. ^^
Achja: Fotos kommen. Ich arbeite dran xD
19.3.07 03:22


Wenn einer eine Reise tut...

...dann kann er viel erleben. Kann ich nur bestaetigen.

Gestartet bin ich am 23.01.2007 in Hannover auf dem Flughafen, von da aus gings nach Frankfurt - der Flieger hatte schon Verspaetung, bevor er in der Luft war. In Frankfurt hatte ich 2 Stunden Aufenthalt, dann gings weiter nach Toronto. 10 Stunden Flugzeug koennen einem schon lang werden, wenn die Batterie vom DVD-Player schon nach 10 Minuten schlapp macht. Genial. Gut, dass ich meine Buecher nicht komplett in die Koffer gesteckt hatte... Toronto selbst war dann das Erlebnis schlechthin: es hat bestimmt ne komplette Stunde gedauert, bis ich durch die Passkontrolle war, so voll ist es gewesen. Dann musste ich in einer der riesigen Hallen mein Gepaeckband finden und anschliessend meinen zweiten Koffer, der sich naemlich daemlicherweise nicht auf dem Gepaeckband wiederfinden lies, sondern schon von einem Flughafenmenschen an die Seite graeumt worden war.  Sobald ich die beiden Koffer hatte, musste ich mit denen quer durch die Halle zum Zoll, man kann sich denken, wie lang meine Arme waren... Gepaeck neu einchecken, dem genervten Beamten erklaeren, dass man fuenf Ausdrucke statt nur einem bekommen hat, um das Ticket fuer den naechsten Flug zu erhalten und dann wieder warten, musste ja noch bis Ottawa. Ich wollte nur noch raus aus dem Flugzeug, sone kleine Klappermaschine mit seltsamen Stewards, egal wie schoen die Stadt im Dunkeln auch aussah.

Am Flughafen wurde ich dann von Joseph Szabo abgeholt, dem Regional Coordinator und ich war echt froh, dass er sich auf dem Flughafen schon genuegend auskannte, um die Beamten da unter Druck zu setzen, denn: mein einer Koffer, der natuerlich mein gesantes Uebernachtungszeug enthielt, war irgendwo in Toronto untergetaucht.

Fazit der ganzen Geschichte: als ich am naechsten Tag gegen Mittag bei meiner Gastfamilie angekommen bin, war das Teil immer noch nicht da und hat sich auch nicht vor 11 Uhr abends wieder blicken lassen. Aber immerhin hat es nicht 6 Tage gedauert, wie bei anderen Austauschschuelern...

Meine Gastfamilie besteht aus 2 Personen: Brett, 8 Jahre (mittlerweile 9), und Elizabeth. Und beide sind mindestens einen Kopf kleiner als ich ^^ Brett ist leicht anstrengend, was allerdings auch daran liegen kann, dass er fast immer alles gleichzeitig macht: fernsehen, essen, reden und die Katzen quaelen. Achja, die Tiere hab ich vergessen. Hier gibts noch drei vierbeinige Bewohner, Die Katzen Tigger und Whitepaws und den Labrador Hershey (nach der Schokolade benannt ^^) Sind alle ganz lieb und schlafen bei meiner Gastmutter im Bett. Dass sie das bei mir nicht sollen, daran musste ich zumindest den Hund erst gewoehnen.

Elizabeth ist total nett, hat die ganze Familie hier in Cornwall wohnen (die mir samt Freunden schon grossteils vorgestellt wurde) und hat schon einige Erfahrung mit Exchangestudents; ich bin hier Nummer vier vor Ort.

Naja, fuers erste wars das dann auch erstmal... Meld mich wieder, wenns was Neues zu erzaehlen gibt!!

29.1.07 18:20


Canada - es ist definitiv groß...

Hallo alle zusammen!

Das ist er also - mein Canada-Blog. Meine Verbindung zur  europäischen Welt, sobald ich Detmold für ein halbes Jahr  Detmold sein lasse und nach Cornwall "umziehe". Cornwall in Ontario, um es gleich vorwegzunehmen, nicht in England.

Meine Gastfamilie ist über Weihnachten bei uns eingetrudelt. Meine Gastmutter Elizabeth (mein spezieller Lieblingsname =)) und ihr Sohn Brett (9) wohnen in einem kleinen Vorort von Cornwall, eine Stunde von Ottawa, der canadischen Hauptstadt, samt Hund und zwei Katzen. In Cornwall gehe ich auf eine katholische (!!) Schule, mal sehen, wie das mit christlichen Bräuchen wird... Aber Sport kann man da gut machen, vor allem Hockey und solche Sachen.

Die Landschaft muss gigantisch sein. Cornwall liegt direkt am St. Lorenz Strom, der ist an der Stelle ungefähr doppelt so breit wie der Ärmelkanal zwischen Frankreich und England!! Vorstellen kann ich es mir absolut nicht... Allerdings ist das nicht das einzige, das es zu sehen gibt. Klar, die Großstädte in der "Nähe", also Ottawa, Montreal, Toronto und Québec. Und dann laufen da noch so an die hundert kleine Flüsschen und Seen rum, abgesehen vom Ontariolake und den Niagara Falls. Die Grenze nach Amerika ist übrigens nur fünf Kilometer entfernt.

Wenn man sich das alles anschauen will, könnte man fast meinen, dass man da nicht zu Schule geht. Aber ich werde wahrscheinlich den Großteil des Tages genau da verbringen, was in Neu Seeland und den anderen Gegenden, in die sich unsere Stufe grade verteilt wohl nicht anders sein wird. Foto von mir in Schuluniform wird noch nachgeliefert ;-)

Naja, wenns neues gibt... ich meld mich.

 

31.12.06 16:20





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